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Detektionskonsequenzen Schienen- und Flugbetrieb

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Durch nicht autorisierte Graffitis werden Eisenbahnen in Europa jährlich in Millionenhöhe geschädigt. Isolierte Abstellgleise ermöglichen „Graffiti-Künstlern“ ungestörte, verfolgungsfreie Arbeitsbedingungen.

Zur Eindämmung der Schäden entschloss sich eine Eisenbahngesellschaft, die nicht genannt werden will, Abstellgleise so zu überwachen, dass unbefugte Personen detektiert werden, wenn sie definierte Bereiche betreten. Die Detektion von Personen in Gleisanlagen ist äußerst anspruchsvoll, da Abstellgleise in der Regel direkt neben Fahrgleisen angeordnet sind und die vorgeschriebenen Lichtraumprofile wenig Raum für technische Installationen lassen. Die eingesetzte Technik ermöglichte die punktgenaue Lokalisierung von Übertritten in den Detektionsbereich.

Nach der Installation der Detektionseinrichtungen wurde im Zuge der Festlegung des Alarm-, bzw. Interventionsplans deutlich, dass Personen, deren Anwesenheit in Fahrgleisen erkannt wird, zur kompletten Einstellung des Fahrbetriebes zwingen, bis die Situation vor Ort geklärt ist. Da die Kosten und organisatorischen Probleme bei Sperrung der Fahrgleise erheblich sind, entschloss sich die Eisenbahngesellschaft den Detektionsbereich entlang der Fahrgleise zu deaktivieren, um auf dort befindliche Personen nicht reagieren zu müssen.

In eine ähnliche Zwangslage könnten Flughäfen kommen, wenn Drohnen bei Unterschreitung des Sicherheitsabstands detektiert werden. In diesem Fall ist die Einstellung des Flugbetriebes obligatorisch. Flughäfen können jedoch Detektionsergebnisse nicht wie Eisenbahnen ignorieren, da dadurch nicht die Verursacher, sondern Passagiere und Besatzungen betroffen wären. Das Dilemma der Flughäfen, zwischen Sicherheits- und ökonomischen Aspekten abwägen zu müssen, ist nachvollziehbar. Als Vielflieger ist dem Verfasser jedoch daran gelegen, dass Flughäfen möglichst schnell leistungsfähige Drohnendetektionssysteme installieren.

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